Bujumbura, die Hauptstadt Burundis, befindet sich am Ufer des herrlichen Tanganjikasee, der zu den ältesten und tiefsten Seen der Welt zählt. Schätzungsweise 300.000 Einwohner leben in Bujumbura. Sie ist Burundis wichtigste Hafenstadt und gilt als das Verwaltungs-, Kommunikations- und Handelszentrum des Landes.
Die Region wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Deutschland kolonisiert. Einige Gebäude aus dieser Zeit tragen noch deutliche Zeichen der deutschen Architektur, wie das Postmaster’s House. Das Stadtzentrum ist von kolonialen Einflüssen geprägt und bezaubert mit farbenfrohen Märkten, dem Nationalstadion, einer Moschee und einer Kathedrale. Aber auch interessante Museen, wie das Burundi Museum of Life und das Burundi Geological Museum, laden auf eine Besichtigungstour ein.
Absolut sehenswert in der Umgebung um Bujumbura ist der Rusizi-Nationalpark und der Stein in Mugere, wo das berühmte erste Treffen zwischen David Livingstone und Henry Morton Stanley stattgefunden haben sollen, (obwohl sich dies tatsächlich in Tansania ereignete) und der Ursprung des südlichsten Zuflusses des Nils — lokal als Quelle des Nils bezeichnet — vermutet wurde.