Spezielle Hilfe

Check-in für besondere Unterstützung

Wenn Sie Unterstützung angefordert haben, melden Sie sich bitte nach dem Check-in für Ihren Flug am Special Assistance-Schalter. Beachten Sie dabei folgende Fristen:

  • spätestens 70 Minuten vor Abflug bei Flügen innerhalb Europas
  • spätestens 1 Stunde und 40 Minuten vor Abflug bei Interkontinentalflügen

Reisen Sie mit einem Rollstuhl, einer batteriebetriebenen Mobilitätshilfe oder irgendwelcher anderen medizinischen Ausrüstung? Bitte kontaktieren Sie uns immer im Voraus, auch wenn Sie unsere Hilfe nicht brauchen.

Hilfreich (aber nicht zwingend vorgeschrieben) ist es, wenn Sie uns die Art Ihrer medizinischen Problematik (Herzschrittmacher, Bewegungseinschränkung...) im Voraus schildern. Wo spezielle Unterstützung benötigt wird, leisten wir die Beförderung vom und zum Flugzeug sowie zu den jeweiligen Anschlussflügen.


Anforderung von Betreuung am Flughafen

Wenn Sie Probleme damit haben, lange Fußstrecken zu bewältigen, aber keine weitere Unterstützung während des Flugs benötigen, können Sie kostenlos eine geeignete Betreuung am Flughafen anfordern. Wir sorgen dafür, dass ein Rollstuhl oder Wagen für Sie bereitsteht, der Sie zum Flugzeug bringt.

Fordern Sie die benötigte Unterstützung am Flughafen unmittelbar nach der Buchung (spätestens aber 48 Stunden vor Abflug) an, indem Sie dieses Formular ausfüllen und an meda@brusselsairlines.com senden.

Anforderung von besonderer Unterstützung

Wenn Sie eine spezielle, weitergehende Betreuung benötigen, teilen Sie dies unserem Team am besten im Voraus mit. So können wir alle erforderlichen Maßnahmen einleiten, um Ihren Flug so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Fordern Sie die benötigte Unterstützung bereits bei der Buchung, spätestens aber 48 Stunden vor Abflug an. Unser Service für Fluggäste mit besonderen Bedürfnissen ist kostenlos.

Wenn Sie über unser Service Centre oder ein Reisebüro gebucht haben:

  1. Informieren Sie uns zum Zeitpunkt der Buchung.

    Teilen Sie den Mitarbeitern aus unserem Service Centre oder das Reisebüro Ihre medizinischen Bedürfnisse mit. Die Mitarbeiter begleiten Sie dann gern bei allen weiteren Schritten.

  2. Füllen Sie ggf. das MEDIF-Formular aus.

    In bestimmten Fällen werden Sie gebeten, das MEDIF-Formular auszufüllen. Die damit erfassten medizinischen Angaben helfen uns bei der Beurteilung Ihrer Reisefähigkeit und der Bestimmung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.

    Das Formular muss von Ihrem Arzt ausgefüllt und per E-Mail (meda@brusselsairlines.com) oder Fax (+32 2 723 3705) an uns zurückgeschickt werden.

    MEDIF-Formular herunterladen und speichern (PDF)

  3. Kontaktieren Sie, falls erforderlich, unser MEDA-Team.

    Bei spezielleren Fragen (z. B. zu Ihrem Rollstuhl, Ihren medizinischen Hilfsmitteln usw.) ist Ihnen unser MEDA-Team behilflich.

    E-Mail: meda@brusselsairlines.com
    Telefon: + 32 2 723 8014 (for US : +1 866 308 2230)
    Fax: +32 2 723 3705

    Geschäftszeiten:
    Mo-Fr: 9:00-12:30 Uhr & 13:30-16:00 Uhr
    Sa, So und Feiertage: 9:00-13:00 Uhr

Wenn Sie auf brusselsairlines.com oder anderen Reise-Websites gebucht haben:

  1. Setzen Sie sich unmittelbar nach Abschluss Ihrer Buchung mit uns in Verbindung.

    Medical Assistance Co-ordination Service (MEDA)

    E-Mail: meda@brusselsairlines.com
    Telefon: + 32 2 723 8014 (for US : +1 866 308 2230)
    Fax: +32 2 723 3705

    Geschäftszeiten:
    Mo-Fr: 9:00-12:30 Uhr & 13:30-16:00 Uhr
    Sa, So und Feiertage: 9:00-13:00 Uhr

  2. Füllen Sie ggf. das MEDIF-Formular aus.

    In bestimmten Fällen werden Sie gebeten, das MEDIF-Formular auszufüllen. Die damit erfassten medizinischen Angaben helfen uns bei der Beurteilung Ihrer Reisefähigkeit und der Bestimmung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.

    Das Formular muss von Ihrem Arzt ausgefüllt und per E-Mail (meda@brusselsairlines.com) oder Fax (+32 2 723 3705) an uns zurückgeschickt werden.

    MEDIF-Formular herunterladen und speichern (PDF)

Auch wenn Sie in der Lage sind, Ihren Alltag vollständig selbstständig zu meistern, muss Ihnen klar sein, dass Flugreisen eine außergewöhnliche Situation darstellen. In bestimmten Fällen kann es hilfreich sein, sich durch einen Freund oder Angehörigen begleiten zu lassen, der Sie unterstützen kann.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Flugreise anzutreten, bedenken Sie bitte, dass allein reisende Personen körperlich in der Lage sein müssen, das Flugzeug bei einer Notevakuierung selbstständig zu verlassen.

Sie müssen mit einer Begleitperson reisen, wenn Sie:

  • sowohl blind als auch taub sind
  • bei einer Notevakuierung Hilfe benötigen würden
  • nicht in der Lage sind, bei Sicherheitsanweisungen mit dem Bordpersonal zu kommunizieren
  • nicht in der Lage sind, die Sicherheitshinweise zu verstehen bzw. zu befolgen

Brussels Airlines behält sich das Recht vor, Ihnen bei Zweifeln über Ihre Fähigkeit zum Alleinreisen die Beförderung zu verweigern.

  1. Finden Sie sich frühzeitig am Flughafen ein.

    Vor allem während der Hauptreisezeit sollten Sie mindestens 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

    Sofern Sie dies vorab mit uns abgesprochen haben, können Sie am Check-in-Schalter ggf. auch Ihre medizinischen Hilfsmittel aufgeben.

    Auf Wunsch können Sie Ihren Rollstuhl oder Ihre sonstige Mobilitätshilfe noch bis zum Flugsteig bei sich behalten. Vergessen Sie nicht, sich am Special Assistance-Schalter zu melden und die Mitarbeiter darüber zu informieren, dass Sie sich jetzt zum Flugsteig begeben.

  2. Melden Sie sich selbst dann am Special Assistance-Schalter, wenn Sie keine Hilfe am Flughafen benötigen.

    Nachdem Sie eingecheckt haben, können Sie sich zum Special Assistance-Empfangsschalter begeben. Ein Mitglied des Special Assistance-Teams holt Sie dort ab und bringt Sie mit einem Rollstuhl oder Wagen zum Flugsteig.

    Melden Sie sich auch dann am Special Assistance-Schalter, wenn Sie keine Hilfe am Flughafen benötigen. So können die Mitarbeiter des Special Assistance-Teams sicherstellen, dass Ihnen am Flugsteig jemand beim Einstieg behilflich ist.

    Am Brussels Airport: Der Facilicom-Schalter befindet sich gegenüber der Check-in-Reihe 1. Siehe dazu den Übersichtsplan vom Flughafen Brüssel.

    Für andere Flughäfen empfehlen wir Ihnen, sich auf der Website des Flughafens über den Standort des Special Assistance-Schalters zu informieren.

  3. Begeben Sie sich zu Ihrem Flugsteig

    Ein Mitglied des Special Assistance-Teams steht Ihnen bei allen Formalitäten am Flughafen zur Seite und begleitet Sie bis zum Flugsteig.

    Wenn Sie keine Unterstützung am Flughafen angefordert haben, können Sie sich selbstständig zum Flugsteig begeben, sobald Sie den Mitarbeitern am Special Assistance-Schalter Bescheid gegeben haben, dass Sie eingecheckt haben.

    Melden Sie sich bei der Ankunft am Flugsteig beim dortigen Personal. So können die Flughafenmitarbeiter und unser Personal einen reibungslosen Einstieg und Flug für Sie sicherstellen.

    Wenn Sie im Flughafen noch Ihren eigenen Rollstuhl oder sonstige eigene Mobilitätshilfen verwendet haben, müssen Sie diese nun zur Verstauung im Laderaum den zuständigen Mitarbeitern übergeben. Die Mitarbeiter des Special Assistance-Teams sind Ihnen beim Einstieg ins Flugzeug ohne Ihre Mobilitätshilfe behilflich.

  4. An Bord

    Unsere Kabinenmitarbeiter helfen Ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gern, wo immer es geht. Bestimmte Hilfeleistungen darf unser Kabinenpersonal allerdings nicht leisten, z. B.:

    • Hilfestellung beim Toilettengang
    • Hilfestellung durch Heben oder Tragen
    • Unterstützung bei den Mahlzeiten
    • Verabreichung von Medikamenten oder Beaufsichtigung der Medikamenteneinnahme
  5. Beim Umsteigen

    Beim Umsteigen ist Ihnen das Special Assistance-Team am jeweiligen Flughafen behilflich

    Werden Ihre Anschlussflüge von unterschiedlichen Fluggesellschaften durchgeführt, müssen Sie diese Unterstützung bei der Fluggesellschaft anfordern, die Sie zum betreffenden Anschlussflughafen befördert.

    Beispiel: Sie fliegen von New York über Brüssel nach Wien. Der Flug von New York nach Brüssel wird von Brussels Airlines durchgeführt, der Flug von Brüssel nach Wien von Austrian Airlines. In diesem Fall müssen Sie die Unterstützung am Flughafen Brüssel bei Brussels Airlines anfordern.

  6. Bei der Ankunft

    Nach der Landung werden Sie gebeten, sitzen zu bleiben, bis Ihnen die Mitarbeiter des Special Assistance-Teams am Zielflughafen beim Ausstieg behilflich sein können. Falls Sie besondere Unterstützung angefordert haben, begleiten Sie die Mitarbeiter durch den Flughafen.

    Wenn Sie mit einem Rollstuhl reisen, erhalten Sie diesen entweder gleich am Flugsteig oder am Gepäckausgabeband zurück. Die genaue Regelung hängt vom jeweiligen Zielflughafen ab.

Wie viele Mobilitätshilfen kann ich mitnehmen?

Sie dürfen maximal 2 Mobilitätshilfen mit sich führen. Diese werden bei der Freigepäckgrenze nicht berücksichtigt und von uns kostenlos befördert:

  • 2 Rollstühle oder Rollatoren
  • 2 Paar Krücken, Schienen oder andere Prothesen
  • 2 Gehstöcke
  • Eine beliebige Kombination aus den vorgenannten Mobilitätshilfen (z. B. 1 Rollstuhl und 1 Gehstock)

Rollstühle, Rollatoren und andere ähnliche Mobilitätshilfen

Beförderung im Laderaum

Aufgrund ihrer Größe werden Rollatoren und andere ähnliche Mobilitätshilfen ausschließlich im Laderaum befördert. Dieser Service wird kostenlos angeboten.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie Ihre Mobilitätshilfe am Check-in-Schalter abgeben oder Ihren Rollstuhl bzw. Rollator noch bis zum Flugsteig nutzen und ihn dort dem Flughafenpersonal zur Verstauung im Laderaum des Flugzeugs übergeben. Für den Weg zum Flugsteig arrangiert das Special Assistance-Team am Flughafen einen Flughafenrollstuhl oder Wagen.

Nach der Landung erhalten Sie Ihre Mobilitätshilfe am Flugsteig oder am Gepäckausgabeband zurück. In letzterem Fall bringt Sie das Special Assistance-Team mit einem Rollstuhl oder Wagen zur Gepäckausgabe.

Buchung der Beförderung Ihrer Mobilitätshilfe

Da die Kapazitäten zur Beförderung von Sondergepäck im Laderaum beschränkt sind, sollten Sie unbedingt so früh wie möglich unser MEDA-Team kontaktieren.

Typen von Rollstuhlbatterien und ihre Sicherung für den Lufttransport

Für die Beförderung von batteriebetriebenen Geräten im Laderaum gelten strenge Vorschriften. Je nach Batterietyp müssen unterschiedliche Transportrichtlinien beachtet werden.

Sie wissen nicht, welcher Batterietyp auf Ihr Gerät zutrifft? In diesem Fall können Sie Fotos von Ihrem Mobilitätsgerät und den Batteriekennzeichen an unser MEDA-Team.

Gelbatterien/Trockenbatterien/auslaufgeschützte Flüssigbatterien

  • Faltbarer/klappbarer Rollstuhl: Die Batterien sind herauszunehmen, vor Kurzschluss zu schützen und im Frachtraum in einer stabilen, festen Verpackung zu befördern.
  • Nicht-faltbarer/nicht-klappbarer Rollstuhl: Die Batterien können in Ihrem Rollstuhl verbleiben, solange die elektrischen Kontakte isoliert wurden und die Batterien sicher mit Ihrem Rollstuhl verbunden ist.

Lithiumbatterien

  • Faltbarer/klappbarer Rollstuhl: Die Batterien sind herauszunehmen, vor Kurzschluss zu schützen und in einer Schutztasche zu befördern. Die entnommene Batterie darf nicht mehr als 300Wh aufweisen (für einen Rollstuhl, der von 2 Batterien betrieben wird, darf jede einzelne von ihnen 160Wh nicht überschreiten).
  • Nicht-faltbarer/nicht-klappbarer Rollstuhl: Die Batterien können in Ihrem Rollstuhl verbleiben, solange die elektrischen Kontakte isoliert wurden und die Batterien sicher mit Ihrem Rollstuhl verbunden ist.

Flüssigbatterien oder auslaufgefährdete Batterien

Wenn der Rollstuhl aufrecht ein- und ausgeladen sowie verstaut werden kann, kann die Batterie im Rollstuhl verbleiben, sofern:

  • die Batteriepole gegen Kurzschluss geschützt sind,
  • die Batterie, soweit möglich, mit auslaufsicheren Belüftungskappen ausgestattet ist,
  • die Batterie sicher am Rollstuhl befestigt ist,
  • die Stromkreise nach den Anweisungen des Herstellers isoliert wurden,
  • der Rollstuhl samt Batterien mit Bändern, Zurrgurten oder anderen Mitteln vor dem Verrutschen gesichert ist.

Wenn der Rollstuhl nicht in aufrechter Position eingeladen, verstaut und ausgeladen werden kann:

  • muss die Batterie entnommen und als Frachtgut versandt werden,
  • kann der Rollstuhl selber als Gepäckstück aufgegeben werden.

Krücken, Gehstöcke und Tragen

Krücken, Gehstöcke und Prothesen dürfen mit an Bord genommen werden. Sie müssen nicht im Laderaum befördert werden.

Haben Sie Probleme damit, lange Strecken zu Fuß zurückzulegen? ? In diesem Fall können Sie besondere Unterstützung am Flughafen anfordern. Für den Weg zum Flugsteig arrangiert unser Special Assistance-Team gern einen Flughafenrollstuhl oder Wagen. Derselbe Service ist auch beim Umsteigen und bei der Ankunft am Zielflughafen erhältlich.

Welche Unterstützung erhalten Sie während des Flugs von unserem Kabinenpersonal?

Unsere Kabinenmitarbeiter helfen Ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gern, wo immer es geht:

  • Unterstützung beim Ein- und Ausstieg
  • Unterstützung beim Verstauen Ihres Handgepäcks
  • Öffnen der Bordgerichte

Bestimmte Hilfeleistungen darf unser Kabinenpersonal dagegen nicht leisten:

  • Hilfestellung beim Toilettengang
  • Hilfestellung durch Heben oder Tragen
  • Hilfestellung beim Einnehmen der Mahlzeiten
  • Verabreichung von Medikamenten oder Beaufsichtigung der Medikamenteneinnahme

Aus Sicherheitsgründen dürfen die Kabinenmitarbeiter Fluggäste nicht tragen bzw. vom Sitzplatz in den Rollstuhl heben und ihnen auch nicht beim Toilettengang behilflich sein.

Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sollten außerdem bedenken, dass die Toiletten im Flugzeug in der Regel sehr klein und eng sind.

In bestimmten Fällen dürfen Sie nur mit einer Begleitperson reisen. Weitere Informationen darüber, ob Sie allein reisen können oder eine Begleitperson benötigen, finden Sie hier.

Unser Special Assistance-Team ist allen Fluggästen gern behilflich, die:

  • blind oder eingeschränkt sehfähig sind
  • taub oder eingeschränkt hörfähig sind
  • stumm oder eingeschränkt sprachfähig sind

Natürlich darf Sie auch Ihr Assistenzhund begleiten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Seite zu Blinden- und Assistenzhunden.

Fluggäste, die sowohl blind als auch taub sind, müssen mit einer Begleitperson reisen.

Welche Unterstützung erhalten Sie von uns?

Betreuung am Flughafen

Bei Bedarf steht Ihnen das Special Assistance-Team bei allen Formalitäten am Flughafen zur Seite. Wenn Sie einen Anschlussflug gebucht haben, kümmern wir uns auch darum, dass Sie beim Umsteigen betreut werden.

Betreuung an Bord

Wenn Sie während des Flugs besondere Unterstützung benötigen, ist Ihnen unser Kabinenpersonal gern bei den folgenden Abläufen behilflich:

  • Ein- und Ausstieg
  • Verstauen Ihres Handgepäcks
  • Öffnen der Bordgerichte
  • Erläuterungen zur Speiseeinteilung auf dem Tablett (sofern erforderlich)
  • persönliche Sicherheitseinweisung
  • persönliche Kommunikation von Ansagen über Verspätungen usw.

Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie bei Bedarf gern im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Aus Sicherheitsgründen darf unser Personal aber Folgendes nicht leisten:

  • Hilfestellung beim Toilettengang
  • Hilfestellung durch Heben oder Tragen
  • Hilfestellung beim Einnehmen der Mahlzeiten
  • Verabreichung von Medikamenten oder Beaufsichtigung der Medikamenteneinnahme

Sofern die geltenden Anforderungen erfüllt sind, werden Assistenzhunde kostenlos in der Kabine befördert. Für die Begleitung durch ESA-Tiere (Assistenztiere für das psychische Wohlergehen) müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein.

Kontaktieren Sie unser Special Assistance-Team zum Zeitpunkt der Buchung (spätestens aber 48 Stunden vor Abflug), wenn Sie mit einem Assistenztier reisen.

Anforderungen für Assistenztiere

Um sicherzustellen, dass alle Fluggäste einen angenehmen Flug haben, muss Ihr Tier so ausgebildet sein, dass es sich in einem öffentlichen Umfeld gut benimmt.

Ihr Hund muss:

  • in den Fußraum vor Ihrem Sitzplatz passen und darf keinen Fluggastsitzplatz belegen
  • während des gesamten Flugs still am selben Ort sitzen können
  • von Ihnen selbst sicher am Sitz angeleint werden
  • wenn möglich nicht nur ein Halsband, sondern ein Geschirr (mit Maulkorb) tragen

Reisedokumente für Ihren Assistenzhund

Für Flüge mit einer planmäßigen Flugzeit von mindestens 8 Stunden benötigen wir von Ihnen eine schriftliche Bestätigung darüber, dass Ihr Assistenztier während des Flugs die Entleerung seiner Blase/seines Darms kontrollieren kann bzw. sein Geschäft nur in einer Art und Weise erledigt, die keine Gesundheits- oder Hygienegefährdung darstellt.

Bitte informieren Sie sich vorab, welche Vorschriften für Haus- und Assistenztiere an Ihrem Reiseziel gelten. Lesen Sie dazu die Informationen auf unserer Seite zum Reisen mit Haustieren, oder konsultieren Sie Ihren Tierarzt.

ESA-Tiere

Als ESA-Tiere akzeptieren wir ausschließlich:

  • ESA-Hunde, keine anderen Tiere
  • Hunde, die in der Lage sind, auf Flügen von den und in die USA (inklusive Anschlussflügen, die Teil derselben Buchung sind) in der Kabine zu reisen

Auf allen anderen Flügen wird Ihr ESA-Hund als normales Haustier behandelt. Je nach Größe und Gewicht wird Ihr Hund also in der Kabine oder im Laderaum befördert. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Reisen mit Haustieren.

Reisedokumente für ESA-Hunde

Zusätzlich zur Einhaltung der Reisevorschriften für Haus- und andere Tiere an Ihrem Reiseziel benötigen wir von Ihrem behandelnden Arzt oder zugelassenen Gesundheitsexperten ein schriftliches Attest, aus dem Folgendes hervorgeht:

  1. dass Sie an Bord aus emotionalen/psychischen Gründen auf die Begleitung durch das Tier angewiesen sind
  2. dass Sie aktuell wegen dieser emotionalen/psychischen Störung in Behandlung sind
  3. das Datum (Das Dokument darf maximal 1 Jahr alt sein.)
  4. die ärztliche Zulassung und der Ausstellungsort der Zulassung

Um Fluggästen mit geistigen Beeinträchtigungen einen möglichst angenehmen Flug zu bieten, muss im Voraus besondere Unterstützung angefordert werden.

Gäste mit geistigen Einschränkungen sollten auch mit einer Begleitperson reisen. Da Flugreisen für die meisten Personen eine Ausnahmesituation darstellen, kann es hilfreich sein, bei unerwarteten Änderungen am Flughafen oder während des Flugs eine vertraute Person bei sich zu haben.

Vorteile einer Begleitperson

Flugreisen stellen keine Alltagssituation dar. Passagiere müssen sich an einem unvertrauten, oft überfüllten Ort zurechtfinden und Abläufe bewältigen, die Stress auslösen können.

Wenn Ihr Angehöriger oder Freund geistige Beeinträchtigungen hat, möchten wir Sie dringend bitten, vorab genau zu prüfen, ob die Person in der Lage ist, Situationen der folgenden Art zu bewältigen:

  • Orientierung auf großen internationalen Flughäfen, die teilweise mehrere Terminals haben
  • Verständnis und Befolgung von Anweisungen und Abläufen bei der Sicherheits-, Ausweis- und Zollkontrolle
  • Verständnis der Sicherheitsanweisungen und entsprechende Kommunikation mit dem Bordpersonal
  • Einstellung auf unerwartete Umstände wie Flugsteig- oder Flugplanänderungen, Turbulenzen usw.

Begleitpersonen sind immer dann vorgeschrieben, wenn Fluggäste sich im Fall einer Notevakuierung nicht selbstständig aus dem Flugzeug befreien können oder nicht in der Lage sind, mit den Mitarbeitern zu kommunizieren bzw. die Sicherheitsanweisungen des Kabinenpersonals zu verstehen.

Fluggäste, die während des Flugs zusätzlichen medizinischen Sauerstoff benötigen, können:

  • medizinischen Sauerstoff anfordern, der von Brussels Airlines zur Verfügung gestellt wird
  • ihren eigenen tragbaren Sauerstoffkonzentrator (POC) mit an Bord bringen
  • eigene persönliche Sauerstoff- oder Luftflaschen mit sich führen

Wenn Sie medizinischen Sauerstoff anfordern oder Ihr eigenes Sauerstoffgerät mit an Bord bringen möchten, müssen Sie zum Zeitpunkt der Buchung unser Special Assistance-Team informieren. Außerdem muss Ihr Arzt das MEDIF-Formular für uns ausfüllen.

So können wir die erforderlichen Vorbereitungen treffen, damit der von Ihnen angeforderte Sauerstoff beim Flug zur Verfügung steht, bzw. prüfen, ob Ihr persönliches Sauerstoffgerät an Bord zulässig ist.

Sollten Sie auch am Flughafen medizinischen Sauerstoff benötigen, setzen Sie sich bitte zusätzlich mit der medizinischen Abteilung des Flughafens in Verbindung.

Medizinischer Sauerstoff von Brussels Airlines

Sie können sich gegen Gebühr medizinischen Sauerstoff von Brussels Airlines zur Verfügung stellen lassen. Brussels Airlines kann bis zu 5,2 l Sauerstoff pro Minute an Bord bereitstellen. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab bei Ihrer Krankenversicherung nach einer eventuellen Kostenübernahme zu erkundigen, da die Versorgung mit medizinischem Sauerstoff bei der Buchung angefordert und bezahlt werden muss.

Gebühr für medizinischen Sauerstoff pro Route

  • Flüge innerhalb Europas (+ Armenien, Marokko, Russland, Israel und Ägypten): €175
  • Interkontinentalflüge: €350

Tragbare Sauerstoffkonzentratoren (POC)

Sie dürfen Ihren eigenen tragbaren Sauerstoffkonzentrator (POC) mit an Bord bringen und während des Flugs verwenden, sofern folgende Anforderungen erfüllt sind:

  • Das Gerät wird mit einem auslaufsicheren Akku oder Lithiumakku (maximal 160 Wh pro Lithiumakku) betrieben und die Akkus sind kurzschlusssicher verwahrt und ordnungsgemäß verpackt.
  • Das Gerät weist eine ausreichend hohe Akkuleistung auf, wobei mögliche Verzögerungen oder unvorhergesehene Umstände mit einzukalkulieren sind. (Empfohlen wird eine Leistung von 150 %.)
  • Das Gerät muss nicht an die Steckdosen im Flugzeug angeschlossen werden.
  • Das Gerät kann an Bord gemäß den Sicherheitsvorschriften verstaut werden.

Wenn Sie Ihr POC-Gerät mitführen möchten, müssen Sie dazu vorab eine Genehmigung unseres Special Assistance-Teams einholen. Ihr Arzt muss dazu das MEDIF-Formular und das POC-Formular ausfüllen.

Eigene Sauerstoff- oder Luftflaschen

Sie dürfen eigene kleine Sauerstoff- oder Luftflaschen mit an Bord nehmen, sofern diese für den medizinischen Gebrauch bestimmt sind. Die entsprechenden Gegenstände sind sowohl als Handgepäck als auch als aufgegebenes Gepäck erlaubt, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Jede Flasche wiegt max. 5 kg (brutto).
  • Die Behälter sind vor Beschädigungen geschützt, die ein versehentliches Austreten ihres Inhalts bewirken könnten. Dies gilt auch für Behälter, die von qualifizierten medizinischen Fachkräften mitgeführt werden.
  • Flüssigsauerstoff ist bei Flügen von Brussels Airlines nicht an Bord zugelassen.

Wenn Sie eines dieser medizinischen Geräte mitführen möchten, müssen Sie dazu vorab eine Genehmigung unseres Special Assistance-Teams einholen.

Sofern Sie auf medizinische Hilfsmittel angewiesen sind, dürfen Sie kleine, tragbare Geräte (z. B. Blutzuckermessgeräte) oder Medikamente (z. B. Tabletten, Spritzen usw.) im Handgepäck mit sich führen.

Bei Arzneimitteln empfehlen wir, neben einer ausreichenden Menge an Medikamenten auch eine ärztliche Bescheinigung dabei zu haben, aus der hervorgeht, dass Sie die betreffenden Medikamente benötigen.

Die meisten kleinen tragbaren Geräte können problemlos im Handgepäck befördert werden, sofern sie unseren Regeln für Elektronikgeräte und Gefahrgüter entsprechen.

Für CPAP-Beatmungsgeräte und CAPD-Dialysegeräte gelten allerdings bestimmte Sonderregelungen. Bitte setzen Sie sich mit unserem Special Assistance-Team in Verbindung, wenn Sie ein solches Gerät mit an Bord nehmen möchten.

Medikamente (Tabletten, Spritzen usw.)

Medikamente können im Handgepäck mit an Bord genommen werden. Wir empfehlen, stets eine für mehrere Tage ausreichende Menge an Arzneimitteln mitzuführen, falls es zu Flugverzögerungen oder anderen unvorhergesehenen Zwischenfällen kommen sollte.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt eine Bescheinigung ausstellen, aus der Folgendes hervorgeht:

  • Name des Medikaments, das Sie an Bord bei sich führen
  • Bestätigung darüber, dass das Medikament für Ihren persönlichen Gebrauch bestimmt ist
  • Bestätigung darüber, dass Sie das Medikament jederzeit bei sich haben müssen

CPAP-Beatmungsgeräte (Continuous Positive Airway Pressure Device)

CPAP-Geräte dürfen mit an Bord gebracht und dort auch verwendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Das Gerät wird während Start und Landung sowie ggf. auf Anweisung des Kabinenpersonals ausgeschaltet und sicher verstaut.
  • Bei Geräten, die mit Lithiumakkus betrieben werden, darf kein Akku mehr als 160 Wh aufweisen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zu Elektronikgeräten und Gefahrgütern.
  • Das Gerät wird an Bord gemäß den Sicherheitsvorschriften verstaut.

Wenn Ihr CPAP nicht in Ihr Handgepäck passt, können Sie es zusätzlich zu Ihrem Handgepäck mitnehmen, solange es maximal 3kg wiegt.

Laden Sie Ihr CPAP-Gerät vor dem Flug ausreichend auf, damit die Leistung auch bei unvorhergesehenen Zwischenfällen gewährleistet ist. Das Anschließen von CPAP-Geräten an die Steckdosen im Flugzeug ist nicht gestattet.

Dialysegeräte mit CAPD-Beuteln (Dialysis Machine and Continuously Ambulatory Peritoneal Dialyses)

Dialysegeräte und CAPD-Beutel können je nach Bedarf im Handgepäck befördert oder aufgegeben werden. Der Betrieb von Dialysegeräten an Bord ist nicht erlaubt.

Dialysegeräte mit Abmessungen von ca. 80 x 60 x 40 cm und CAPD-Beutel mit Dialyselösung dürfen kostenlos mit an Bord gebracht werden.

Gesetzliche Richtlinien