Spezielle Hilfe

Benötigen Sie spezielle (medizinische) Betreuung oder ist Ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt, können Sie gerne unseren speziellen Hilfeservice anfordern, um Ihre Reise so komfortabel wie nur möglich zu gestalten. Damit Sie die bestmögliche Betreuung erhalten, bitten wir Sie, uns vor Ihrem Flug über Ihre speziellen Bedürfnisse zu informieren und einige Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen.


Hilfreich (aber nicht zwingend vorgeschrieben) ist es, wenn Sie uns die Art Ihrer medizinischen Problematik (Herzschrittmacher, Bewegungseinschränkung...) im Voraus schildern. Wo spezielle Unterstützung benötigt wird, leisten wir die Beförderung vom und zum Flugzeug sowie zu den jeweiligen Anschlussflügen.


 

Passagiere im Rollstuhl oder mit Rollstuhlbedarf

Es gibt drei weltweit anerkannte Rollstuhlkategorien. Für Ihre bestmögliche Betreuung bitten wir Sie anzugeben, zu welcher Kategorie Sie gehören:

  • WCHR – Wheelchair Ramp: Sie können kurze Distanzen gehen, Stufen steigen und sich in der Kabine selbständig bewegen. Für längere Strecken benötigen Sie einen Rollstuhl.
  • WCHS – Wheelchair Steps: Sie können Flugzeugtreppen nicht auf- bzw. absteigen, können sich jedoch selbstständig in der Kabine bewegen. Sie benötigen Hilfestellung vom/zum Flugzeug und müssen Treppen nach oben/unten getragen werden.
  • WCHC – Wheelchair Cabin seat: Sie sind vollständig immobil und benötigen immer einen Rollstuhl. Sie müssen bis zum Sitzplatz gebracht und von dort abgeholt werden.

Bei Ankunft an Ihrem Zielflughafen erhalten Sie Ihren eigenen Rollstuhl entweder unverzüglich nach Verlassen des Flugzeugs oder spätestens bei der Gepäckausgabe zurück. Im letzteren Fall werden Sie in einem Rollstuhl des Flughafens oder einem Elektromobil von einem Mitarbeiter des Flughafen-Assistenzteams zur Gepäckausgabe gefahren.

Sie möchten Ihren eigenen Rollstuhl an Bord bringen?
Wir befördern Ihren Rollstuhl kostenfrei im Frachtraum, solange er bestimmte Kriterien erfüllt. Weitere Informationen

 

Blinde/gehörlose Fluggäste oder Fluggäste mit Seh-/Hörbeeinträchtigungen

Sind Sie blind/gehörlos oder haben Seh-/Hörbeeinträchtigungen können Sie spezielle Betreuung in Anspruch nehmen. Bitte informieren Sie uns, ob Sie Unterstützung an den Flughäfen benötigen. Zusätzlich können Sie mit einem Blindenhund reisen.
Blinde und gehörlose Gäste erhalten besondere Betreuung, müssen aber auch mit einer Begleitperson reisen.

Sie möchten Ihren Blindenhund an Bord bringen?
Sie können Ihren Blindenhund kostenfrei mit an Bord bringen. Weitere Informationen

 

Passagiere mit geistiger Beeinträchtigung (Alzheimer-Krankheit, Down-Syndrom...)

Damit Fluggäste mit geistigen Beeinträchtigungen einen angenehmen Flug genießen, muss unbedingt eine Einschätzung erfolgen, ob und inwieweit sie mit ungewohnten Situationen umgehen können, um etwa den Flugsteig finden zu finden, mit Mitarbeitern zu kommunizieren oder die Sicherheitsanweisungen während des Fluges zu verstehen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass der Weg zu den Flugsteigen an internationalen Flughäfen oftmals lang und kompliziert sein kann. Geistig beeinträchtigte Fluggäste können eventuell Schwierigkeiten bei der Orientierung und bei der Kommunikation mit Flughafenmitarbeitern haben. Sicherheits-, Zoll- und Polizeikontrollen könnten Stress und Angstgefühle bei ihnen auslösen.

Bestimmte geistige Einschränkungen, die Verwirrung und Desorientierung bewirken (wie Alzheimer-Krankheit) können dazu führen, dass der Fluggast den Sicherheitsanweisungen der Crew keine Aufmerksamkeit schenkt, ohne Aufsicht das Flugzeug verlässt oder sich am Flughafen verirrt. Wir möchten Sie bitten, genau zu prüfen, ob die betreffende Person in der Lage ist, allein zu reisen oder einer Begleitperson bedarf.

Reisen mit Begleitperson kann helfen
Begleitpersonen werden dann benötigt, wenn der Fluggast im Fall einer Notfallevakuierung keine eigenen Rettungsmaßnahmen unternehmen kann oder nicht in der Lage ist, die Sicherheitsanweisungen des Flugpersonal zu verstehen oder diese wiederzugeben. Mehr zum Thema Begleitpersonen lesen Sie hier.

 

Fluggäste mit Atembeschwerden

Passagiere, die eine zusätzliche Sauerstoffversorgung benötigen, können eine Sauerstoffversorgung an Bord beantragen oder ihren eigenen persönlichen Sauerstoffkonzentrator (POC) mitbringen.
Brussels Airlines kann Ihnen zusätzlichen Sauerstoff an Bord zur Verfügung stellen (bis zu 5,2 Liter Sauerstoff pro Minute) Bitte beachten Sie, dass Zusatzkosten für diesen Service anfallen, die 48 Stunden vor Abflug im Voraus bezahlt werden müssen. Wir empfehlen Ihnen, Ihre öffentliche oder private Krankenversicherung über die Möglichkeit einer Erstattung dieser Kosten zu befragen.

Bitte verständigen Sie zum Zeitpunkt der Reservierung (oder spätestens 48 Stunden vor Abflug) den Medical Assistance Coordination Service.

Außerdem muss Ihr behandelnder Arzt das MEDIF-Formular ausfüllen, wenn Sie zusätzlichen Sauerstoff an Bord benötigen.

Möchten Sie lieber Ihren eigenen Sauerstoffkonzentrator (POC) an Bord bringen?
Hier für mehr Informationen klicken.

Benötigen Sie auch am Flughafen zusätzlichen Sauerstoff? In diesem Fall kontaktieren Sie bitte die zuständigen Flughafenservices, die Ihnen weitere Informationen erteilen können.

 

Passagiere auf Krankentragen

Auf Krankentragen beförderte Passagiere müssen stets über eine medizinische Begleitperson verfügen, die von der Versicherung oder dem Passagier gestellt wird.
Bitten Sie Ihren behandelnden Arzt, unser MEDIF Formular auszufüllen.

 

MEDA-Fluggäste

Bei bestimmten Krankheiten (z.B. Herz- Lungenkrankheiten, Infarkt…) oder Verletzungen, die aus einem Unfall oder aus chronischen Leiden resultieren, steht Brussels Airlines in der Pflicht, Ihre Eignung zur Flugreise zu überprüfen.
Für die medizinische Freigabe benötigen wir ein ausgefülltes MEDIF-Formular. Das Formular besteht aus 2 Teilen, die vom behandelnden Arzt ausgefüllt werden müssen.

 

Werdende Mütter

Sind Sie eine werdende Mutter mit einer unkomplizierten Schwangerschaft? In diesem Fall dürfen Sie bis zu vier Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin (bzw. bis einschließlich der 36. Schwangerschaftswoche) mit uns reisen.

Alles was Sie benötigen, ist ein ärztliches Attest, das Ihren voraussichtlichen Entbindungstermin angibt. 

Bei Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaften sowie komplizierten Schwangerschaften benötigen wir weitere Informationen von Ihnen. Dazu bitte hier klicken.

Sollten Sie keine medizinischen Unterlagen mitführen, die Ihren voraussichtlichen Geburtstermin belegen, kann Ihnen der Kapitän Ihres Fluges den Zugang zum Flugzeug verweigern, wenn er/sie Grund zur Annahme hat, dass Fliegen Sie oder Ihrem Baby Schaden zufügen kann.

 

Behinderte Minderjährige

Minderjährige mit geistigen oder körperlichen Behinderungen dürfen nur mit einer erwachsenen Begleitperson fliegen. In Sonderfällen kann die Prozedur unbegleiteter Minderjähriger Anwendung finden, aber dies ist Gegenstand einer Fall-zu-Fall-Beurteilung des Medical Assistance Coordination Service.

Sie benötigen nur Betreuung am Flughafen?

Gäste, die nur am Flughafen und nicht während des Flugs Unterstützung benötigen, sollten bei der Flugbuchung bzw. spätestens 48 Stunden vor Flugantritt das Formular für spezielle Unterstützung ausfüllen.

Benötigen Sie auch während des Flugs Unterstützung?

Um Ihnen die bestmöglichen Serviceleistungen am Flughafen und an Bord des Flugzeugs anzubieten, benötigen wir einige Angaben von Ihnen. Buchen Sie telefonisch oder mit einem Reisebüro, können Sie uns Ihren speziellen Betreuungsbedarf unmittelbar mitteilen.
Wenn Sie online reservieren, kontaktieren Sie uns bitte gleich nach erfolgter Buchung:


Kontaktangaben des Medical Assistance Co-ordination Service


E-Mail: meda@brusselsairlines.com
Telefon: + 32 2 723 3703
Fax: +32 2 723 3705
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: von 9:00 – 16:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: von 9:00 – 13:00 Uhr


Für Kunden aus den USA: Kontaktieren Sie unsere Reservierungsabteilung in den USA unter (516) 296-9786
Bitte beachten Sie, dass diese Kontaktangaben ausschließlich Personen mit eingeschränkter Mobilität und Anfragen für spezielle Unterstützung vorbehalten sind. Der Medical Assistance Co-ordination Service kann Ihnen nicht bei Ticket- oder Fluginformationen weiterhelfen und wird Sie auch nicht an die zuständigen Stellen verweisen.

BITTE BEANTRAGEN SIE IHRE BETREUUNG RECHTZEITIG.

Sie sollten uns bereits zum Zeitpunkt der Reservierung, jedenfalls spätestens 48 Stunden vor Abflug, kontaktieren, vor allem in den folgenden Fällen:

72 Stunden im Voraus: Zusätzlicher Sauerstoff durch Brussels Airlines.
48 Stunden im Voraus: Reisen mit Blinden- oder Assistenzhund
48 Stunden im Voraus: Verwendung eines Atemgeräts, POC oder CPAP an Bord.
48 Stunden vor Abflug: Flugpassagiere auf Krankentrage
48 Stunden vor Abflug: Beförderung eines batteriebetriebenen Rollstuhls/Mobilitätshilfe

MEDIF-Formular

Brussels Airlines kann Sie bitten, das MEDIF-Formular* auszufüllen.

Dies ist ein international anerkanntes Formular, das Ihr Arzt ausfüllen muss. Bitte lassen Sie es von Ihrem Arzt ausfüllen und schicken es uns über meda@brusselsairlines.com oder per Fax (+32 2 723 3705).

Brussels Airlines kann Sie bitten, ein ärztliches Attest/MEDIF-Formular* einzureichen, wenn Sie:

  • Zusätzlichen Sauerstoff während des Flugs benötigen
  • Unter Beschwerden leiden, die außerordentliche ärztliche Betreuung während des Flugs nötig machen
  • Unter einer ansteckenden Krankheit leiden, die sich direkt auf die Gesundheit und Sicherheit von Flugpassagieren auswirken kann.
  • Sie auf einer Krankenbahre reisen müssen

*Zum Ausfüllen dieser Formulare im pdf-Format muss das Programm Adobe Acrobat Reader in der Version 5 oder höher auf Ihrem Computer installiert sein. Ist der Adobe Acrobat Reader noch nicht installiert, können Sie das Programm hier kostenlos herunterladen und installieren:

Adobe Reader herunterladen

Dokumente für schwangere Fluggäste

Sind Sie schwanger, empfehlen wir Ihnen, immer ein Dokument mit Ihrem voraussichtlichen Geburtstermin bei sich zu führen. Werdende Mütter über der 28. Schwangerschaftswoche sollten bei Ihrem Arzt um ein Dokument anfragen, das folgende Angaben enthält:

  • den voraussichtlichen Geburtstermin
  • Bescheinigung, dass die Schwangerschaft komplikationslos verläuft
  • Zusicherung des Arztes, dass die werdende Mutter sicher Flugreisen unternehmen kann.

Schwangere Frauen, bei denen sich folgende Umstände ergeben, benötigen eine medizinische Freigabe:

  • komplizierte Schwangerschaften
  • Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaften ab 28. Schwangerschaftswoche

Sollten Sie keine medizinischen Unterlagen mitführen, die Ihren voraussichtlichen Geburtstermin belegen, kann Ihnen der Kapitän Ihres Fluges den Zugang zum Flugzeug verweigern, wenn er/sie Grund zur Annahme hat, dass Fliegen Sie oder Ihrem Baby Schaden zufügen kann.

Reisedokumente für Sauerstoffkonzentratoren (POC)

Haben Sie einen Sauerstoffkonzentrator (POC) und müssen ihn an Bord benutzen, dürfen Sie dies tun, solange Ihr Gerät im Verzeichnis zugelassener POC-Geräte aufgeführt ist. Ihr Arzt muss außerdem das untenstehende Formular ausfüllen.

Bitten Sie Ihren Arzt, dieses POC-Formular auszufüllen und es uns spätestens 48 Stunden vor Abflug zuzusenden.

Reisedokumente für ESAN-Hunde

ESAN-Hunde (Emotional Support Dogs) dürfen nur auf Flügen in/aus den USA, einschließlich Anschlussflüge, an Bord gebracht werden. Fluggäste, die mit einem solchen Servicehund reisen, müssen Dokumente einer approbierten psychosozialen Fachkraft (z. B. Psychiater, Psychologe, zugelassene klinische Sozialfachkraft oder Allgemeinarzt, der speziell die mentale oder emotionale Störung des Fluggasts behandelt) vorlegen, aus denen hervorgeht, dass:

  1. Sie an einer mentalen oder emotionalen Störung leiden und zusammen mit dem Hund reisen müssen.
  2. Sie derzeit aufgrund dieses Leidens in Behandlung sind.
  3. Das Datum (das Dokument sollte nicht länger als ein Jahr vor Abflug ausgestellt worden sein).
  4. 5. Die Art der Approbation der psychosozialen Fachkraft unter Angabe des Staats bzw. der Gerichtsbarkeit, in der sie ausgestellt wurde.

Bitte informieren Sie uns spätestens bis 48 Stunden vor Abflug, wenn Sie mit einem ESAN-Hund reisen wollen.

Wir befördern Ihren Rollstuhl kostenfrei, wenn er die maximale Höhe und Breite der Frachttore des spezifischen Flugzeugtyps nicht überschreitet (Höhe oder Breite nicht größer als 1,80m). Neben des Abmessungen und dem Gewicht geben Sie bitte an, welche Art Rollstuhl Sie an Bord bringen(faltbar, Sportrollstuhl etc.) und ob er batteriebetrieben ist. Die Mitnahme batteriebetriebener Mobilitätshilfen hängt von Kapazitäten des Frachtraums ab. Alle batteriebetriebenen Geräte müssen den Vorschriften zu Gefahrengütern genügen.

Gelbatterien/Trockenbatterien/auslaufgeschützte Flüssigbatterien

  • Faltbarer/klappbarer Rollstuhl: Die Batterien sind herauszunehmen, vor Kurzschluss zu schützen und im Frachtraum in einer stabilen, festen Verpackung zu befördern.
  • Nicht-faltbarer/nicht-klappbarer Rollstuhl: Die Batterien können in Ihrem Rollstuhl verbleiben, solange die elektrischen Kontakte isoliert wurden und die Batterien sicher mit Ihrem Rollstuhl verbunden ist.

Lithiumbatterien

  • Faltbarer/klappbarer Rollstuhl: Die Batterien sind herauszunehmen, vor Kurzschluss zu schützen und in einer Schutztasche zu befördern. Die entnommene Batterie darf nicht mehr als 300Wh aufweisen (für einen Rollstuhl, der von 2 Batterien betrieben wird, darf jede einzelne von ihnen 160Wh nicht überschreiten).
  • Nicht-faltbarer/nicht-klappbarer Rollstuhl: Die Batterien können in Ihrem Rollstuhl verbleiben, solange die elektrischen Kontakte isoliert wurden und die Batterien sicher mit Ihrem Rollstuhl verbunden ist.

Flüssigbatterien oder auslaufgefährdete Batterien

  • Faltbarer/klappbarer Rollstuhl: Die Batterien sind herauszunehmen, vor Kurzschluss zu schützen und im Frachtraum in einer stabilen, festen und auslaufsicheren Verpackung zu befördern. Außerdem muss die Verpackung sicher mit Gurten festgezurrt werden. Die Verpackung ist mit dem Vermerk "Battery Wet with Wheelchair" auszustatten, sowie mit den Etiketten 'Corrosive" ('ätzend') sowie dem Ausrichtungszeichen für die Verpackungsseite zu bekleben.
  • Nicht-faltbarer/nicht-klappbarer Rollstuhl: Solange der Rollstuhl eingeladen, versaut und in einer aufrechten Position ausgeladen werden kann, darf die Batterie im Rollstuhl verbleiben. Elektrische Kontakte müssen isoliert und die Batterie sicher mit Ihrem Rollstuhl verbunden werden.

Sind Sie nicht sicher, welchen Batterietyp Sie verwenden? Bitte überprüfen Sie auf dem vom Hersteller herausgegebenen Sicherheitsdatenblatt (Data Safety Sheet), ob Ihre Batterien befördert werden dürfen.

Notwendige Mobilitätshilfen wie batteriebetriebene oder elektrische Rollstühle bitten wir mindestens 48 Stunden vor dem Flug anzumelden.

Sie können Ihren Blinden- oder Assistenzhund kostenfrei in die Kabine mitnehmen. Müssen Sie mit einem Blinden- oder Assistenzhund reisen, melden Sie diesen bitte zum Zeitpunkt der Buchung oder mindestens 48 Stunden vor Abflug beim Medical Assistance Coordination Service an.

Bitte beachten Sie dabei:

  • Der Hund muss vor Ihren Sitzplatz (in den Fußraum Ihres Sitzplatzes) passen.
  • Der Hund muss auf dem Boden vor meinem Sitzplatz liegen oder sitzen können.
  • Der Hund muss sicher an Ihrem Sitz angeleint sein.
  • Wir empfehlen den Hund nicht mit einem Halsband, sondern mit einem Geschirr zu sichern.
  • Der Hund darf nicht auf einem Fluggastplatz sitzen.

Voraussetzung für die sichere und störungsfreie Durchführung eines Fluges ist, dass Ihr Tier so ausgebildet ist, dass es sich in einer öffentlichen Umgebung gut benimmt. Wir erlauben die Mitnahme des Tieres in der Kabine nur unter der Voraussetzung, dass Ihr Tier Ihnen gehorcht und sich angemessen benimmt (z.B.: kein Bellen, Knurren, Anspringen von Menschen oder anderen Tieren und/oder dass das Tier sich in keinem Fall in der Kabine oder am Flugsteig entleert bzw. dies in einer Art und Weise tut, die keine Gesundheitsgefährdung oder ein Hygieneproblem darstellt).

Für Interkontinentalflüge mit einer geplanten Flugzeit von mind. 8 Stunden wird eine schriftliche Bestätigung benötigt. Aus dieser Bestätigung muss hervorgehen, dass sich der Begleithund kontrolliert entleeren kann, so dass andere Fluggäste in keiner Weise gestört werden. Wenn Ihr Tier sich nicht angemessen benimmt, können Sie aufgefordert werden, ihm für den Transport seinen Maulkorb anzulegen oder das Tier in den Laderaum verladen zu lassen (wenn ein Käfig zur Verfügung steht) oder die Beförderung kann verweigert werden.

ESAN-Hunde

ESAN-Hunde (Emotional Support Dogs) dürfen nur auf Flügen in/aus den USA, einschließlich Anschlussflüge, an Bord gebracht werden. Auf diesen Flügen dürfen Sie Ihren ESAN-Hund kostenfrei in die Kabine bringen, soweit ausreichend Platz in dieser besteht.
Auf allen anderen Flügen werden ESAN-Hunde je nach Größe/Gewicht des Tieres als Pet In Cabin (PETC) in einem Behälter bzw. im Frachtraum des Flugzeugs als Animal In Hold (AVIH) befördert. Hierbei können zusätzliche Gebühren anfallen.

Für die Beförderung von ESAN-Hunden müssen Sie bestimmte Reisedokumente mit sich führen. Hier erhalten Sie mehr Informationen zu diesem Thema.

Bitte beachten Sie, dass in einigen Ländern bestimmte Vorschriften für die Einfuhr von Tieren gelten. Informieren Sie sich bitte vorab, ob und welche Vorschriften Anwendung finden.

Denken Sie daran, dass Sie als Alleinreisender körperlich in der Lage sein müssen, sich in Notfällen selbst zu versorgen. Sind Sie dazu nicht in der Lage, kann Ihnen Brussels Airline den Flug als Alleinreisender verweigern.

In folgenden Fällen ist eine Begleitperson notwendig:

  • wenn der Fluggast sich bei seiner eigenen Evakuierung nicht selbst helfen kann
  • wenn der Fluggast bei Sicherheitsanweisungen mit dem Bordpersonal nicht kommunizieren kann
  • wenn der Fluggast Sicherheitsanweisungen nicht verstehen/nicht befolgen kann

Persönliche Medikamente (Tabletten, Spritzen,...) sind im Handgepäck mitzuführen

Müssen Sie Medikamente mit an Bord bringen, empfehlen wir Ihnen, eine für mehrere Tage ausreichende Menge derselben in Ihrem Handgepäck mitzuführen. Denken Sie auch daran, dass Ihr Flug umgeleitet, sich für mehrere Stunden verzögern oder Ihr Gepäck verlustig gehen kann. An Bord haben wir leider nicht die Möglichkeit, Ihre Medikamente zu kühlen.

Führen Sie Medikamente und Spritzen in Ihrem Handgepäck mit sich, empfehlen wir Ihnen, ein ärztliches Schreiben dabei zu haben, aus dem hervorgeht, dass alle diese Medikamente für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind und Sie diese immer mit sich führen müssen.

Passagiere mit eingeschränkter Mobilität, die einen Rollstuhl, Gehhilfen, Orthesen oder Prothesen benötigen, dürfen kostenfrei (zusätzlich zum zulässigen Handgepäck) die folgenden Gegenstände mit an Bord nehmen:

  • 2 Rollstühle
  • 2 Paar Gehilfen und/oder Orthesen oder eine Prothese

Tragbare Sauerstoffkonzentratoren (POC)

An Bord unserer Flugzeuge dürfen nur Sauerstoffkonzentratoren (POCs) und keine anderen privaten Sauerstoffgeräte mitgeführt werden.

  • Bei POC-Geräten, die mit Lithiumbatterien betrieben werden, darf keine Batterie mehr als 160Wh aufweisen.
  • Wird der POC während des gesamten Fluges verwendet, denken Sie bitte daran, dass er über ausreichend Batterieleistung für diese Dauer verfügt, wobei eventuelle Verzögerungen oder Unregelmäßigkeiten einkalkuliert werden sollten (150% der Batterieleistung wird empfohlen).
  • Sie dürfen Ihren POC nicht an die Steckdosen des Flugzeugs anschließen.
  • Das Gerät muss in Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorschriften an Bord verstaut werden.

Der Bediener muss sich vergewissern, dass alle im Handgepäck beförderten POC-Batterien vor Kurzschlüssen geschützt sind und so verpackt sind, dass sie keine Schäden davontragen.

Ihr POC-Gerät muss von unserem Medical Assistance Coordination Service.genehmigt werden. Ihr Arzt muss außerdem in unserem POC-Formular sein Einverständnis erklären.
Bitten Sie Ihren Arzt, dieses POC-Formular und das MEDIF-Formular auszufüllen.
Eine Liste zugelassener POC-Geräte finden Sie hier

Persönliche Sauerstoffflaschen oder Druckluftzylinder

Kleine Flaschen mit gasförmigem Sauerstoff bzw. Druckluftzylinder, die für den medizinischen Gebrauch bestimmt sind, sind nur als aufgegebenes Gepäck zugelassen. Jeder Zylinder darf maximal 5kg Bruttogewicht aufbringen. Zylinder, Ventile und ggf. Atemregler müssen vor Schäden bewahrt werden, die ein Austreten ihrer Inhalte bewirken könnten. Dies gilt auch für Zylinder, die von medizinisch ausgebildeten Personen mitgeführt werden.
Hinweis: Flüssigsauerstoff ist an Bord von Brussels Airlines-Flügen nicht zugelassen.

CPAP-Geräte (Continuous Positive Airway Pressure Device-Kontinuierliche Überdruckbeatmung)

CPAP-Geräte können an Bord gebracht und verwendet werden, solange folgende Einschränkungen eingehalten werden:

  • Das Gerät muss aus Sicherheitsgründen während Rollphase, Start, Landung oder nach Anweisung des Bordpersonals ausgeschaltet bleiben.
  • Bei SPAP-Geräten, die mit Lithiumbatterien betrieben werden, darf keine Batterie mehr als 160Wh aufweisen.
  • Muss das CPAP während des gesamten Fluges verwendet werden, denken Sie bitte daran, dass es über ausreichend Batterieleistung für diese Dauer verfügt, wobei eventuelle Verzögerungen oder Unregelmäßigkeiten einkalkuliert werden sollten (150% der Batterieleistung wird empfohlen).
  • Sie dürfen Ihr CPAP-Gerät nicht an die Steckdosen des Flugzeugs anschließen.
  • Das Gerät muss in Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorschriften an Bord verstaut werden.

Reservebatterien müssen im Handgepäck befördert und vor Kurzschluss und Beschädigungen geschützt werden.

Dialyse-Geräte und CAPD-Tüten

Dialyse-Maschinen mit den ungefähren Abmessungen 80x60x40cm sowie kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)-Tüten mit Dialyselösung können kostenfrei an Bord gebracht werden.
Je nach Bedarf kann das Gerät als aufgegebenes Gepäck oder Handgepäck befördert werden. Bitte beachten Sie, dass Dialysegeräte nicht an Bord betrieben werden dürfen.

Bitte verständigen Sie den Medical Assistance Coordination Service für weitere Informationen.

Unser Kabinenpersonal betreut Sie gerne im Rahmen seiner Möglichkeiten:

  • Unterstützung beim Ein- und Aussteigen
  • Hilfe bei der Verstauung des Handgepäcks
  • Hilfe beim Öffnen der Bordgerichte
  • ...

Blinde/gehörlose Fluggäste oder Fluggäste mit Seh-/Hörbeeinträchtigungen erhalten eine eigene Sicherheitseinweisung und werden persönlich über wichtige Reiseankündigungen wie Verspätungen in Kenntnis gesetzt. Blinden Fluggästen oder solchen mit Sehbeeinträchtigungen erläutern wir zudem die Anordnung Ihres Bordgerichts.

Folgende Hilfeleistungen kann unser Kabinenpersonal nicht leisten:

  • Hilfestellung in der Toilette leisten
  • Gäste heben oder tragen
  • Gästen beim Einnehmen der Speisen assistieren
  • Medikamente verabreichen oder Medikamenteneinnahme beaufsichtigen

Aus Sicherheitsgründen darf das Kabinenpersonal Passagiere nicht vom Rollstuhl in den Sitz und zurück heben und ihnen nicht beim Aufsuchen der Waschräume behilflich sein.
Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sollten bedenken, dass der Sanitärbereich in Flugzeugen generell beengt ist.

Alle unsere Flugzeuge verfügen über eine Reihe von Sitzen mit vereinfachtem Zugang durch bewegliche Armstützen.

Ablehnung der Beförderung

Wir tun unser Bestes, um Ihre Reise so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Leider können in bestimmten Fällen unser Medical Assistance Coordination Service, der Station Manager, Duty Manager oder der Flugkapitän Ihnen die Beförderung und den Zugang zum Flugzeug verweigern, wenn sie der Auffassung sind, dass Fliegen Ihre oder die Gesundheit der übrigen Passagiere und des Personal beeinträchtigen könnte.

Auch wenn Ihnen eine gültige medizinische Freigabe ausgestellt wurde, können Ihnen unser Medical Assistance Coordination Service, der Station oder Duty Manager oder der Flugkapitän die Beförderung verweigern, wenn sie Grund zur Annahme haben, dass:

  • die Flugreise möglicherweise zu ernsthaften Komplikationen oder zum Tod führen kann.
  • Personen, die Unterstützung beim Essen oder Pflege während des Flugs bedürfen, nicht von einer geeigneten Begleitperson begleitet werden.
  • Ihr körperlicher oder medizinischer Zustand eine glaubhafte Bedrohung für die Sicherheit der anderen Passagiere, ihr Eigentum, Flugzeug und Personal darstellt.
  • Sie sich in einer ansteckenden Phase einer Krankheit befinden, die leicht auf andere während des Flugs übertragen werden kann und sofern diese Krankheit schwere nachteilige gesundheitliche Folgen haben kann (z.B. Windpocken, Masern).

Mir wurde die Beförderung verweigert. Was kann ich tun?
Falls Sie über einen von Brussels Airlines durchgeführten Flug reklamieren möchten, füllen Sie bitte das Beschwerdeformular aus. Wenn der betreffende Flug von einem unserer Airline-Partner durchgeführt wurde, möchten wir Sie bitten, Ihre Beschwerde direkt an die zuständige Fluggesellschaft zu richten.

Gesetzliche Richtlinien

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